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7. Jh. n. Chr.

 
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2001


2008

Kleiner kulturhistorischer Rückblick auf den Zollikerberg

 
Kelten bestatten als erste fassbare Siedler auf dem Feufbühl ihre Toten in Hügelgräbern
(1838-1862 erforscht).

Der Alemanne ''Zollo'' siedelt mit seiner Sippe an den Gestaden des Zürichsees und wird zum Namensgeber von Zollikon. Die Sippe des ''Truhtilo'' siedelt im Gebiet der späteren Trichtenhauser Mühle. 

"Truchtilhusa" wird erstmals schriftlich erwähnt, aber statt zu Trichtenhausenern sind wir zu Zollikerberglern geworden. Das Stift Grossmünster in Zürich erhält das Recht, Steuern einzuziehen.

Eine Kapelle zu Trichtenhusen (Unterhueb) wird urkundlich erwähnt.

Im Dorf und Berg gründen die Bürger die Holzkorporation Zollikon.

Ritter Götz Mülner verkauft seine Vogteirechte über Zollikon und Trichtenhausen an die Stadt Zürich. Damit wird Zollikon zum ersten ausserhalb der Stadt gelegenen Gebiet des späteren Kantons Zürich.

Der Weiler Sennhof wird nach dem Toggenburger Senn Hans Tobelmann benannt. 

Seit Ende Mittelalter werden von der Richtstatt "In der Deisten" keine Verurteilten mehr zum "Galgenbühlwald" hinter dem Feuerwehrdepot Zollikerberg geführt. 

Zollikon wird zum Ausgangspunkt der Wiedertäuferbewegung, welche durch den Rat von Zürich auf Betreiben Zwinglis streng verfolgt wird.

Der Pest fällt mehr als ein Drittel der Einwohner von Dorf und Berg zum Opfer - über 200 Personen.

Zollikon und Zollikerberg werden europäischer Kriegsschauplatz (erste und zweite Schlacht um Zürich). Die Bewohner haben unter der Einquartierung französischer, russischer und österreichischer Truppen zu leiden.

Schlechte Ernten führen zu einer Hungersnot. Arme Leute wie Kleinbauern, Seiden- und Baumwollweber, leiden besonders. Zwei Menschen verhungern.

Bau eines eigenen Schulhauses im Zollikerberg im heutigen Kindergarten Unterhueb

Das Schulhaus Rüterwis wird eingeweiht.

Die Forchbahn löst die Autobusse ab, die seit1905 anstelle der Postkutschen verkehrten.

bezieht die Schwesternschaft der Diakonissen die Spitalneubauten im Zollikerberg.

Im 2 Weltkrieg wird im Zuge der Anbauschlacht ein Waldstreifen bei der Rüterwis gerodet und zu Kulturland gemacht.

Der Quartierverein Zollikerberg wird gegründet.

Der Zollikerberg erhält eine eigene reformierte Kirche.

Der Zollikerberg erhält eine eigene katholische Kirche.

Der "Freistaat Zollikerberg" wird gegründet; vorläufig ohne Konsequenzen für den Zusammenhalt von Berg und Dorf. 

Eröffnungsfeier für den Quartiertreff Zollikerberg; gebaut auf Initiative des Quartiervereins Zollikerberg
Quellen:

J. Barth: Die wirtschaftliche Entwicklung der Zürcher Vorortsgemeinde Zollikon, 1955K. Beck: Vermutungen über die Geschichte des Zollikerbergs, 1966U. Bräm: Zollikon - eine Heimatkunde, 1990H. Bruppacher: Das alte Zollikon, 1899A. Fässler, Zolliker Bote 12.12.2008H. Glarner: Zolliker Jahre, 1987P. Guyer: 1000 Jahre Zollikon, 1940R. Humm: Vom Gstaad zum Sennhof, 1991A. Heer: Unser Zollikon, 1968H. Hess, R. Humm, E. Walder: Willkommen in ZollikonH. Nabholz: Die Dorfgemeinschaft in Zollikon 19
 
   
   
   
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